Die nachfolgend gezeigten Messergebnisse beziehen sich auf einen in einer Röhrenendstufe vorkommenden AB- oder B-Betrieb. Bei falscher Beschaltung der in den Kammer liegenden Primärwicklungsteile kann es hierbei zu unnötig hohen Streuinduktivitäten und somit zu sehr hohen Übernahmeverzerrungen in der Endtufe kommen.
Die obere Beildreihe zeigt beide Primärwicklungshälften 1 und 3 die zwar eine feste Kopplung auf die halbe Sekundärwicklung 2 jedoch gar keine Kopplung auf den anderen Sekundärwicklungsteil 5, da bei einem B Betrieb nur die Wicklungsteile 1 und 3 bzw. 4 und 6 einen Wechselstromfluss aufweisen.
Die untere Bildreihe stellt eine "über Kreuz" Verschachtelung der beiden Primärwicklungen, wobei es zu einer losen Kopplung bei einem ungleichmäßigen Wechselstromfluss in beiden Hälften kommt. Hier werden die Messergebnisse dargestellt, bei der einmal 1 und 6 sowie 3 und 4 vom Wechselstrom durchflossen werden.